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Rache am System

Über den Schriftsteller Thor Kunkel:

Zitat:
Von ihrem Fensterplatz aus konnte sie die Inseln sehen, eine Muschelkette, sie sich über tausend Meilen dahinschlängelte. Der seidenblaue Himmel war dunstig, und der Pazifik wölbte sich darunter wie eine Silberplatte bis zum Horizont. Nur um die Inseln herum leuchtete die See türkisblau und grün, als hätte ein Riesenkind mit Wasserfarben gespielt.

Autor:
Landeanflug auf Hawaii. Hanny Porter ist auf dem Weg zu ihrem als Alterssitz vorgesehenen Ferienbungalow. Sie ist einundvierzig Jahre alt, mit einem älteren, erfolgreichen Mann verheiratet, hat drei Kinder und ihr Scherflein bereits ins Trockene gebracht. Bis ihr Mann am nächsten Tag folgen wird, will sie alles in Ordnung bringen, da der Bungalow, wenn sie ihn nicht nutzen, vermietet wird. Sie bildet sozusagen die Vorhut in ihr fernab liegendes, privates Paradies.

Zitat:
Maui kam endlich in Sicht und überall klickten die Kameras. (...) Ein Dreikäsehoch glaubte vor der Küste die Finne eines Schwertwals ausmachen zu können, ein anderer den Weißem Hai. (...) Hanny lächelte indigniert. Sie war keine Touristin oder malihin, wie die Einheimischen sagen. Sie flog nach Hause. Jedenfalls stand ihr Name an der Tür.

O-Ton Thor Kunkel
Beim Erzählen ist auch in der Tat so, dass bei mir ein Film abläuft, das ist schon richtig, aber ich denk, das ist ganz normal, dass man irgendwelche Bilder im Kopf hat.

Autor:
Bilder, die man sich auf der großen Kinoleinwand vorstellen kann, eine Dramaturgie, die einem Melodrama, einem Krimi, einem Horrorfilm oder Thriller entliehen sein könnte, prägen die Schreibweise Thor Kunkels.

O-Ton Thor Kunkel
Bei "Hanny Porter" waren das konkrete Ereignisse, Eindrücke, die ich auf Hawaii gesammelt habe, wo wir nämlich in der Tat bei Makena Surf in so einem Bungalow saßen. Da haben wir so Leute kennen gelernt, die eine total heile Welt uns vorgespielt haben, bis die Frau eines Tages mit einem blauen Auge auftauchte und hat meiner Frau erzählt, dass ihr Mann sie regelmäßig schlagen würde und die beiden sind jeden Morgen zusammen zum Tennis gegangen. So zwei ältere Amerikaner, wo man dachte, heile Welt, heile Welt, und irgendwann sitzt die Alte mit einem blauen Auge bei uns auf der Terrasse. Und daraus hatte sich dann so ein Plot entwickelt.

Autor:
Im Ferienhaus angekommen, ist irgend etwas nicht in Ordnung. Ein merkwürdiger Geruch. Einzelne Möbel sind verrückt. Im Fernsehen läuft ein Bericht über den Mordprozess gegen O. J. Simpson. Trotz einer erdrückenden Beweislage wird er wohl freigesprochen, weil einer der weißen Ankläger offen rassistische Witze zu erzählen pflegte.

Zitat:
Die Verteidiger trumpften daher seit Wochen mit Simpsons Hautfarbe auf, und viele Beobachter rechneten mit einem Vergeltungsschlag der vorwiegend Schwarzen Juroren. Unmöglich, denkt Hanny Porter, das wäre doch wie Rache ... am System.

Autor:
Rache am System - so könnte man das übergeordnete Thema Thor Kunkels nennen. Auf der Anrichte liegt ein Brief - "Ein Brief an Hanny Porter", so auch der Titel des Romans. Sie wird als "schlaue kleine fette glückliche Hamsterratte" angeredet. "Es muss doch ein beruhigendes Gefühl sein, zu wissen", steht dort, "dass ärmere Menschen, wie wir zum Beispiel, Ihren Ruhesitz finanzieren, nicht wahr." Lakonisch und gemein, aber auch zynisch berichtet eine vom Leben enttäuschte alte Frau, wie sie und ihr Mann Marv - nach einer Prostata-Operation ein Bettnässer - in der Wohnung gehaust haben. Nebenbei, so wie die Operation ihres Mannes, erwähnt sie die ihr bevorstehende neue Chemotherapie. Im Fernsehen dieser absurde Prozess, hier dieser Brief. Hanny Porter hat ein ungutes Gefühl, aber noch ahnt sie nicht, dass sie sich mitten in einer Art Horrorfilm bewegt, dass sie diese Rache treffen wird.

O-Ton: Thor Kunkel:
Mit der Rache am System, da ist sicher was Wahres dran, aber ich kann das sehr sehr schlecht einkreisen. Mir geht es nur darum, dass das eine apolitische Dimension hat bei mir. Ich glaube jetzt nicht, dass, wenn sich das System, das politische System jetzt ändert, dass sich das ändert, was mich stört. Wenn sich nochmal etwas ändert, dass wird es sich über Wissenschaft ändern oder über Technologien.

Autor:
Mit Thor Kunkel meldet sich eine Stimme im Literaturbetrieb zu Wort, die mit der saturierten "Tristesse Royale" der jungen Salonliteraten nichts gemein hat als die düsteren Aussichten, geprägt von den Erfahrungen einer sozialen Deklassierung und einem pessimistischen Existenzialismus.

O-Ton: Thor Kunkel
Während viele meiner Kommilitonen sich eine schöne Zeit gemacht haben, haben im Eiscafe gesessen auf der Schweizer Gartenstraße, sind mit Mädels ausgegangen, habe ich Tag und Nacht gearbeitet. Ich hab dann ein Stipendium gekriegt, bin dann nach Amerika, und so weiter und so fort. Aus dem einfachen Grund, weil ich einen Satz immer in meinem Hinterkopf hatte: Ich kann mir keinen Fehler erlauben. Ich hatte immer das Gefühl, ich muss aufpassen, ich muss mich selbst organisieren. Ich bin dann nach London gegangen, mit meinem Mäppchen mit Anzeigen, mit Dingen, die ich gemacht hatte, hab mir in London einen Job gesucht, ich bin einfach so ein self supported system, so könnte man es vielleicht sagen, ich musste immer selbst versuchen, mich über Wasser zu halten.

Autor:
Kunkel, Jahrgang 1963, ist im Gallusviertel, dem einerseits verächtlich, andererseits auch vertraut "Kamerun" genannten Armenhaus Frankfurts geboren und aufgewachsen und hat in nächster Umgebung erfahren, was es bedeutet, von der Gesellschaft an den Rand gedrängt und der Lebenschancen beraubt zu werden. "Endstation Kamerun; die Straßenbahn zieht eine Halteschleife", heißt es in seinem ersten Roman, "und die Milchstraße versickert hier irgendwo in der Gosse." Kunkel hat sich aus diesen Verhältnissen emporgearbeitet, hat Karriere in der Werbebranche gemacht, war fünf Jahre in London und lebt seit zehn Jahren in Amsterdam. Nach vielen Problemen mit Verlagen, aber schließlich mit dem Klagenfurter Ernst-Willner-Preis in der Tasche, publizierte er im letzten Frühjahr seinen ersten Roman.

Zitat:
Sonnenstaub, denkt Kuhl und streckt die Hand aus. ... Aber die Poesie des Alltags vergeht ihm schnell. Da er nur einmal im Monat das Laken wechselt, kann er sich vorstellen, wie eine bestimmte Gattung, Dermatophagoides Pteronyssinus, in Saus und Braus lebt. Im Halbschlaf bildet er sich manchmal ein, das Schmatzen der Milben zu hören. Angeblich leben in einem Gramm Hausstaub mehr als zehntausend dieser Winzlinge, die sich von den Schuppen menschlicher Haut ernähren. Der Gedanke, dass ihn die Biester bei lebendigem Leib auffressen, treibt ihn gewöhnlich aus dem Bett.

Autor:
Auf 640 Seiten erzählt der Roman "Das Schwarzlicht-Terrarium" von einer Clique junger Männer in diesem Kamerun, die nichts haben als ihre Träume. Kuhl, die Hauptfigur, ein gescheiterter Fernsehmechaniker, der als Nachtwächter in einem Parkhaus arbeitet, wird geplagt von der Angst, von den Milben in seinem Bett gefressen zu werden, einfach am falschen Ende der Nahrungskette geboren zu sein.

O-Ton Thor Kunkel
Das war bei mir wirklich die Gewissheit. Ich kann dir auch sagen, wie viele von meinen Freunden, aus meiner Jugend, jetzt schon nicht mehr am Leben sind oder in Situationen, wo du sagen würdest, ei, die sind finito. Mein Alter, sehen doppelt so alt aus, versoffen. Andere Freunde, die schon tot sind, aus verschiedenen Gründen, angefangen von Aids bis also Trunksucht, Leute, die in der Klapsmühle gelandet sind aus meinem engsten Bekanntenkreis. Ich hatte schon, als ich da in Kamerun lebte, richtige Atembeschwerden, ich hab ja auch Asthma. Es konnte einem ein bisschen schon Angst werden. Mir war schon klar, aus Frankfurt-Kamerun wird es schwer, irgendwie was zu machen.

Autor:
Beckett und Büchner nennt der Autor als seine literarischen Vorbilder. Wie Büchner in seinem Woyzeck analysiert er in seinen Romanen die Wirkungen einer inhumanen Gesellschaft auf die Individuen und entwickelt Figuren, die sich schließlich mit Gewalt ihr Stück vom Kuchen nehmen, das ihnen in einer sozialdarwinistischen Gesellschaft auch mit Gewalt vorenthalten wurde. So, als ginge es ihn gar nichts an, als ob er sich selbst auf einer Kinoleinwand beobachten würde, schlachtet Kuhl am Ende des "Schwarzlicht-Terrarium" zwei Männer ab, erbeutet 250.000 Mark und fühlt sich zum ersten Mal "richtig lebendig". Ein Leben wie ein Film, wie ein "biologischer Film". Kuhl findet sich selbst immer wieder in verschiedenen Rollen. Krimi, Horror, Sex and Crime. Als Pulp-Prosa wurde der Roman auch in Anspielung auf Quentin Tarantinos "Pulp Fiction" genannt.

O-Ton Thor Kunkel
Beim WDR sagte irgend jemand, der Kunkel ist der Pulp-Fiction-Typ, so sehe ich mich aber gar nicht. Dann ist die ganze Welt Pulp. Ich hatte auch beim Schreiben des Schwarzlichtterrariums an keiner Stelle das Gefühl, ich versuch jetzt mit Gewalt Pulp zu produzieren. Bei mir ist eher so, bis mal ne Kugel losgeht, bist du 500 Seiten weiter. Und wenn Kuhl da mit seiner Pistole rumfuchtelt, hat man immer Angst, dass er sich in den Fuß schießt. Das hat nicht diesen Chick und diesen Charme vom amerikanischen Pulp-Fiction-Film, wo man eben merkt, dass jedes Kind mit einer Kanone aufgewachsen ist. Das sind wir ja gar nicht.

Autor:
Kunkel macht sich die Sprache des Films, seine Dramaturgie, seine technischen Möglichkeiten zunutze und münzt sie in literarische Strategien um. Er erzählt nicht mit einer inneren Stimme, entwickelt nicht eine Sprache, einen Kosmos, in dem er und seine Figuren sich bewegen. Er leuchtet Räume und Szenen aus, die Schreibweise geht sogar über in die Form des Drehbuchs. Er spielt mit Versatzstücken und Klischees, lässt seine Figuren in etwas überdeutlichen, beinahe demonstrativ klingenden Sätzen sprechen, lässt sie dem Leser vertraut erscheinende Posen und Haltungen einnehmen.

O-Ton Thor Kunkel
Mir gefällt es auch, im Roman sehr viel verschiedene Tonalitäten, weil die für mich Ähnlichkeiten haben wie wenn ich jetzt verschiedene Kameras benutzen würde. Wenn ich dich jetzt mit einer hand-held-camera filmen würde oder voll ausgeleuchtet mit einer 35mm-Kamera, dann sind das für mich - das ist auch mein Background, ich habe ja viel mit Film, mit Fotografie, mit Kameras gearbeitet - da fallen einem solche Unterschiede dann auf. Man weiß genau, was diese unterschiedlichen Tonalitäten noch einfangen - atmosphärisch gesehen. Dass das Korn von einem Super-8-Film wunderbar sein kann, wenn es um Dokumentation geht oder wenn es darum geht, so eine Art Echtheit zu erzeugen. Und umgekehrt, dass natürlich 35mm-Kodak-Eastman-Filme, dass die ganz bestimmte Farben haben, die für unsere Augen wieder eine ganz andere Welt erzeugen würde. Ich will nur sagen, diesen Anspruch von so einer Art Identität in der Sprache, das fällt dadurch ja total weg. Ich habe ein ganzes Instrumentarium, eine ganze Menge Filter vielleicht, psychische Filter, und diese psychischen Filter, die gebrauche ich halt und wenn ich den Filter nicht habe, dann erzeuge ich den einfach.

Zitat:
So, das war's, liebe Hanny, wir fliegen jetzt nach Hause.

Autor:
So endet der Brief, den Hanny Porter vorfindet:

Zitat:
Wir sind nicht mehr die Jüngsten, und es dürfte uns wohl, anders als Ihnen, nicht vergönnt sein, im Paradies die Augen zu schließen. (...) Wenn Sie also in ein paar Jahren da draußen mit Ihrem Mann auf der Terrasse sitzen und die Beine ausstecken, dann denken Sie doch bitte einmal an die Menschen, die nicht Ihr Glück hatten, und dass auch wir unser Scherflein zu Ihrem Glück beigetragen haben.

Autor:
In seinem neuen Roman wechselt Kunkel die Perspektive und entwickelt ein Kammerstück für vier Personen: Hanny Porter lebt auf der Sonnenseite der amerikanischen Gesellschaft und wird zum Opfer einer an einen Amoklauf erinnernden Verzweiflungstat. Denn bevor Mr. Porter, der Herrscher über eine Hähnchenfarm, seine Hanny am nächsten Tag beruhigen kann, kommen die beiden Alten zurück und verlängern ihren Urlaub auf unbestimmte Zeit. Marv und seine Frau Ellie setzen die Porters gefangen, stellen sie mit einem, so sagen sie, "harmlosen Nervengift" ruhig. Das sind Psychopathen, denkt Hanny.

Zitat:
Sie halten uns sicher für Kriminelle, das ist Ihr gutes Recht. Aber die Sache war nicht geplant. Das müssen Sie mir glauben. Wir sind ordnungsgemäß abgereist und hatten nicht vor wiederzukommen. Nur auf dem Flughafen, da hatte ich so ein verdammt komisches Gefühl ... Kennen Sie die Bibel, Hanny, erinnern Sie sich an die Stelle, wo von der Vertreibung aus dem Paradies die Rede ist? Na ja, so ähnlich habe ich mich gefühlt. Ganz tief drinnen. Vielleicht konnte ich auch einfach die Vorstellung nicht ertragen, dass Sie in Ihrem blitzblanken Palast all diese Sonnenuntergänge für sich alleine haben würden. Ellie war auch so deprimiert.

O-Ton Thor Kunkel
Gescheiterte Existenzen, das stand irgendwo. Na Gott, das sind sie dann nun mal. Aber sie sind für mich nicht wirklich Psychopathen. Ich finde eher vielleicht jemand, der sich eine Tötungsstraße in einer Hühnerfarm ausdenkt, das ist für mich ein viel größerer Psychopath als jemand, der möchte, dass seine Frau, die Krebs hat, ein paar Tage noch in der Sonne irgendwo sitzt. Ich versuche sehr, die in ihrer Würde zu lassen. Das ist ja das Interessante an Hanny Porter, dass man auch mit den "bad guys" sehr viel Mitgefühl hat, sehr viel Sympathie, obwohl die Hanny und ihren Mann nicht gerade nett behandeln. Und dass meine Sympathie eher Marv gilt, dürfte auch klar sein. Und das ist genau der, der Rache am System nimmt.

Autor:
Wie in einem Brechtschen Lehrstück lotet der Autor in dieser atemberaubenden Geschichte sozialen Bedingungen und die Handlungsspielräume seiner Figuren aus und treibt sie auf die Spitze. Marv und seine Frau sind - so wird immer deutlicher - bestraft für ihr soziales Engagement und beide todkrank. Ihre Wohnung haben sie längst aufgeben müssen. Die Reise nach Hawaii haben in einem Preisausschreiben gewonnen. Hass, Angst und Wut, Überlegenheitsgefühl, Neid und Ausweglosigkeit überlagern einander und bestimmen die Dynamik in den Beziehungen zwischen den Figuren. Unmerklich zieht Kunkel den Leser in die tieferen Schichten, lenkt er die Aufmerksamkeit auf die existenziellen Not seiner Figuren, zeigt er die Brüchigkeit des privaten Paradieses.

Zitat:
Weißt du, was ich manchmal denke? Ich sollte hier wegziehen aus der Welt ..."

Autor:
Rio, ein Junge, der sich aus seiner zugenagelten Weg in den Kosmos hinausträumt, sagt das im "Schwarzlicht-Terrarium". "Born to be alive", Patrick Hernandez' Song aus den siebziger Jahren, der diesem Roman als Motto vorangestellt ist, klingt wie der nackte Hohn in den Ohren der Figuren. Wegziehen aus der Welt - die beiden Alten in der Wohnung Hanny Porters werden diese bittere Konsequenz ziehen. Sie werden endgültig aus dem Paradies vertrieben. "Vom Standpunkt der Armen aus", so heißt es in Kunkels Debüt, "ist der Tod keine Erlösung", sondern als zynisches Finale eines verlorenen Lebens.

O-Ton Thor Kunkel
Anders kann ich das auch nicht sehen. Bei meinem Vater habe ich das immer mitgekriegt. Der wäre gerne auf Mallorca gestorben, im Ballermann, freudig betrunken, mit nem kleinem Haus. Mein Vater war technischer Zeichner, der wurde dann blind, das ist durch den Suff halt gekommen, hat dann nur noch Arbeitslosenhilfe bekommen, der hatte das Gefühl, dass er das Leben verpasst hatte. Ich glaube nicht, dass es da diesen Gedanken auf dem Sterbebett gibt: Vielen Dank, liebe Schöpfung, für dieses tolle Erlebnis, dass ich mein leben lang hatte, dieses befreite Aufatmen und dann gehen. Ich glaube eher, dass das eher eine recht wütende Sache fast, fast, fast ist, wo man sich fragt, für was das alles?


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