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Aktuelle Projekte & vorletzte Arbeiten


Zwischen Kahlschlag und Innovation
Kommunale Kulturpolitik in der Finanzkrise

Deutschlandfunk - Hintergrund
Mittwoch, 20. Januar 2010, 18.40 - 19.00 Uhr

"Allen Beteiligten ist klar, dass der Kulturetat nicht das Potenzial schon von der Größenordnung her hat, dass man damit Haushalte sanieren kann", so Klaus Hebborn, Beigeordneter für Kultur beim Deutschen Städtetag. Olaf Zimmermann vom Deutschen Kulturrat ergänzt. "Damit können Sie den Haushalt nicht sanieren, aber sie können die Kultur kaputt machen. Das ist das Problem. Also wenn Sie 10 Prozent sparen, müssen in den meisten Kommunen schon Kultureinrichtungen geschlossen werden, aber Sie haben im Umkehrfeld gar nicht die Möglichkeit, wirklich einen, ja, sichtbaren Anteil zur Einsparung zu leisten."
Dennoch ist die Versuchung groß, ausgerechnet hier zu sparen, weil die Kultur zu den so genannten freiwilligen Leistungen der Kommunen zählt. Die Bürger haben also keinen Rechtsanspruch darauf. Außerdem haben es zahlreiche Städte und Gemeinden gar nicht mehr in der Hand, wofür sie noch Geld ausgeben. Es gibt aber auch Gegenwehr: unter betroffenen Bürgern, unter Politikern, denen handlungsfähige Kommunen wichtiger sind als Steuergeschenke.

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Ein Spagat zwischen Literatur und Kommerz?
Der Deutsche Buchpreis in der Diskussion

Deutschlandfunk - Hintergrund
Sonntag, 11. Oktober 2009, 18.40 - 19.00 Uhr

Frankfurt, im Oktober 2005. Zum ersten Mal verleiht Gottfried Honnefelder, Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, den Deutschen Buchpreis. In einer kulturpolitischen Landschaft, in der es wegen der Kulturhoheit der Länder keinen nationalen Preis für deutsche Literatur gibt, entwickelte er sich schnell zur wichtigsten literarischen Auszeichnung in Deutschland. Ins Leben gerufen wurde er vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels, morgen wird in diesem Jahr zum fünften Mal verliehen.

Wer den Deutschen Buchpreis bekommt, hat erst einmal ausgesorgt. Arno Geiger, der erste Preisträger 2005, konnte binnen weniger Wochen über 100.000 Exemplare seines Romans verkaufen, insgesamt wurden es etwa doppelt so viele. Uwe Tellkamps Roman „Der Turm“, der den Preis im letzten Jahr gewann, schaffte sogar 450.000. Zu den Honoraren kommen Übersetzungen in andere Sprachen, Einnahmen aus Lizenzen also, und – das Preisgeld in Höhe von 25.000 Euro, Einladungen zu Lesungen, weitere Auszeichnungen. Dennoch gibt es auch Kritik.

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Das Geld ist für den Menschen da
Das wundersame Konzept der Gemeinschaftsbank Leihen und Schenken

DeutschlandRadio Kultur - Zeitreisen
Mittwoch, 29. Juli 2009, 19.30 - 20.00 Uhr

Vor 35 Jahren, als Ökologie noch ein Nischenthema war und Ethik im Bankgeschäft noch keine Rolle spielte, wurde entgegen der auf den Kapitalmärkten herrschenden Logik die „Gemeinschaftsbank für Leihen und Schenken“ gegründet. Für sie sind die Einlagen und Fondsparpläne ihrer Kunden nicht der „Rohstoff“ für die „Renditeproduktion“, sondern ein Mittel für den guten Zweck! Zu Beginn wurden hauptsächlich Projekte aus dem anthroposophischen Umfeld finanziert, Demeter-Höfe, Kindergärten oder Waldorfschulen. Mit über einer Milliarde Euro Geschäftsvolumen und jährlichen Wachstumsraten von 20 % bis 30 % reicht das Spektrum heute von Erneuerbarer Energie über Wohnprojekte mit betreutem Wohnen zum Ladengeschäft für fairen Handel. Nach und neben der GLS wurden aber auch die Öko- und die Umweltbank gegründet, entwickelten Anbieter wie Versiko Konzepte für eine ethisch-ökologische Altersvorsorge, bieten auch traditionelle Banken und Fondsgesellschaften Anlagemöglichkeiten nach ethischen Kriterien an.

Wie haben sich ethische und ökologische Geldanlagen und ihre Kriterien in den letzten 35 Jahren entwickelt? Wie bewegt sich die GLS an diesem Markt? Welche Rolle spielt „Ethik“ heute auf dem Kapitalmarkt insgesamt und welche Perspektiven eröffnen sich in der gegenwärtigen Finanzkrise?

Manuskript


Zahlreiche Buchbesprechungen, viele mit O-Tönen der AutorInnen

haben sich angesammelt. Etliche davon sind auf der Website des Deutschlandfunk-Büchermarkts archiviert.

Navid Kermani: Wer ist wir. Deutschland und seine Muslime

Tina Uebel: Die Wahrheit über Frankie

Christoph Links: Das Schicksal der DDR-Verlage

Bodo Kirchhoff: Erinnerungen an meinen Porsche

Halil Gülbeyaz: Türkei wohin?

Gunther Geltinger: Mensch Engel

Uwe Timm: Halbschatten

Ulrich Woelk: Joana Mandelbrot und ich

Magnus Hirschfeld: Weltreise eines Sexualforschers

Hans Christoph Buch: Tod in Havanna

Jan Böttcher: Nachglühen


Weitere Besprechungen finden sich auf :

Deutschlandfunk Büchermarkt - Rezensenten F-J

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