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Detlef Grumbach - freier Journalist & Verleger

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Detlef Grumbach ...

... lebt und arbeitet seit vielen Jahren in Hamburg. In seiner Arbeit als freier Journalist interessiert er sich für Literatur, Alltag & Gesellschaft und schwule Themen. Seit 1992 hat er gemeinsam mit den Kollegen vom Buchladen Männerschwarm darüber hinaus den Männerschwarm Verlag aufgebaut, seit 2014 ist er Vorsitzender der Christian-Geissler-Gesellschaft.


Aktuelle Projekte ...

... & vorletzte Arbeiten

Nachwort zu "Stephan" -
Roman von Rudolf Hanslian

Rudolf Hanslian war DER Experte für Giftgas und Luftschutz, angefangen von den ersten Giftgaseinsätzen im Ersten Weltkrieg über die Weimarer Republik, den Nationalsozialismus bis in die junge Bundesrepublik. Politisch hat er sich der rechts-konservative Bildungsbürger und "Fachmann" durchlaviert.

Hanslian war aber auch homosexuell, hielt die Verfolgung der Homosexuellen durch die Nazis für einen Irrtum und geriet doch in die Mühle der Nazi-Justiz - mit einer Verurteilung nach § 175 im Jahr 1937. Nach em Krieg gelang es ihm die Tatsache, 1937 von der Bildfläche verschwunden gewesen zu sein, in der Öffentlichkeit der BRD als Folge seines "Widerstands" gegen die Nazis umzuwerten. So konnte er seine Karriere nach 1945 fortsetzen - unter anderem als Herausgeber der "Apothekerzeitung" und der Zeitschrift "Ziviler Luftschutz".

1941 verfasste er den autobiographischen Roman "Stephan". Mit der Veröffentlichung wird erstmals auch die Homosexualität Hanslians bekannt. Das Nachwort ordnet die zeithistorische Bedeutung von Autor und Werk ein und ergänzt damit die zeithistorische Forschung zu Hanslian um einen wesentlichen Aspekt.

Infos auf der Website von Männerschwarm.


Große Oper
Andreas Meyer-Hanno, die Schwulenbewegung und die Hannchen-Mehrzweck-Stiftung

Andreas Meyer-Hanno (1932-2006) hatte sich schon Mitte der 1950er Jahre einen Namen als Opernregisseur und Oberspielleiter an den Staatstheatern in Karlsruhe und Braunschweig gemacht, 1976-1993 war er Professor an der Musikhochschule in Frankfurt. Auf wohl einzigartige Weise verband der Sohn einer jüdischen Mutter und eines kommunistischen Vaters (von den Nazis ermordet) seit Beginn der 1970er Jahre seine bürgerliche Karriere mit seinem Engagement in der Schwulenbewegung. Unter dem Namen „Hannchen Mehrzweck“ entwickelte er sich zum Aktivisten der Schwulenbewegung, rief mit anderen die „Homosexuellen Selbsthilfe e.V.“ ins Leben und gründete 1991 die „Hannchen-Mehrzweck-Stiftung“.

Dieser Band enthält Texte, Reden und Dokumente Meyer-Hannos (auf dem Foto 1979 im Rock gegen Rechts) , die Laudatio zur Verleihung des Rosa-Courage-Preises 1993 und eine aktuelle Darstellung der Hannchen-Mehrzweck-Stiftung. Mit einer ausführlichen und reich bebilderten biografischen Skizze von Detlef Grumbach.

Infos und Online Reinlesen auf der Website von Männerschwarm.


Der Radikale.
Christian Geisslers Literatur der Grenzüberschreitung

Der Band mit den Beiträgen zur Tagung über Christian Geissler (1928–2008) im Literaturforum im Brecht-Haus im Oktober 2016. Geissler hat mit seinem Roman »Anfrage« (1960) als ein »junger Wilder« die Bühne der Literatur betreten und nach der Schuld der Väter sowie ihrer Rolle in der Nachkriegsgesellschaft gefragt. In den 1960er Jahren prägte er das NDR-Fernsehspiel, später drehte er über 20 Dokumentarfilme. Er schrieb Romane, Hörspiele und Gedichte, trat als politischer Redner auf und wurde auch in der DDR verlegt. Geisslers Themen waren gesellschaftliche Gewaltverhältnisse: konkret, auf der Ebene alltäglicher Erfahrung. Anders als Peter Weiss hat er seine »Ästhetik des Widerstands« bis an die unmittelbare Gegenwart herangeschrieben. Mit »Das Brot mit der Feile« (1973) und »kamalatta« (1988) wurde er zum Chronisten des Widerstands in der Bundesrepublik. In Zeiten, in denen das Thema der politischen Gewalt wieder bedrückend aktuell wird, werden seine Werke neu aufgelegt. In ihrer Suche nach politischer Emanzipation stören sie auch heute noch auf. Dieser Band dokumentiert eine Tagung zu seinem Werk im Oktober 2016.

Mit Beiträgen von Helmut Böttiger, Britta Caspers, Didi Danquart, Dietmar Dath, Jan Decker, Peter Ellenbruch, Detlef Grumbach, Sven Kramer, Ulrich Lampen, Ingo Meyer, Helmut Peitsch, Sabine Peters und Robert Stadlober.

Infos auf der Website des Verbrecher Verlags.


Demo. Für. Alle.
Homophobie als Herausforderung

hrsg. von Detlef Grumbach

Ist die «Bewegung» in eine Falle gelaufen, als sie Toleranz für eine «Liebe wie jede andere auch» forderte? Werden nur solche Homosexuelle geduldet, die so leben wie die Heteros, in festen Partnerschaften, nach deren Mustern? Und wie brüchig ist diese Duldung? «Demos für alle», «besorgte Eltern» und die beschämenden Reaktionen auf den tödlichen Anschlag von Orlando/USA haben diese längst gärenden Fragen ins Bewusstsein gerückt. Auch die Frage nach den Perspektiven: Was müssen wir tun, dass sexuelle Vielfalt endlich respektiert wird ? egal ob in Partnerschaften oder promisk, lesbisch, schwul, bi oder trans*?

Darüber schreiben Muriel Aichberger, Joachim Bartholomae, Birgit Bosold, Ansgar Drücker, Gert Hekma, Werner Hinzpeter, Dirk Ludigs, Bodo Niendel, Peter Rehberg, Kriss Rudolph, Jan Schnorrenberg, Gabriel Wolkenfeld und Volker Woltersdorff.

Alle Infos und bestellen bei Männerschwarm Verlag


Alle Bücher/Beiträge von Detlef Grumbach bei Männerschwarm


Aktuelle Rezensionen

Detlef Grumbach in Deutschlandfunk und DeutschlandRadio

Auf diesen Seiten außerdem ...

... Informationen über die journalistischen Arbeitsbereiche.

Größerer Arbeiten, meist Rundfunkfeature oder Zeitschriftenbeiträge, sind ziemlich vollständig unter den "Arbeitsbereichen" dokumentiert. Die Links zu den "Manuskripten" führen mal zu fremden Websites (meist DLF oder DLR), mal zu einem Dokument auf dieser Seite. Links zu "MP3" führen stets zu einer der ARD-Anstalten.

Bei "Rezensionen" (Literatur und Sachbuch) wird keine Vollständigkeit angestrebt. Hier finden sich nur aktuelle oder besonders wichtige Arbeiten. (Links zu Manuskripten wie oben.)

Auf dieser Startseite finden sich zusätzlich aktuelle Hinweise und etwas Biographisches.


Biografisches

Geboren 1955 in Detmold, Studium der Literaturwissenschaft und Philosophie an der Universität Bielefeld, Zivildienst in Hamburg, dann bis 1990 Buchhändler. Journalistische Arbeiten seit 1975, hauptberuflich freiberuflich seit 1990.

Ausgezeichnet mit dem Felix-Rexhausen-Preis des Bunds lesbischer und schwuler JournalistInnen BLSJ 1999 und dem Hans-Strothoff-Journalistenpreis 2008.


Themen: Literaturkritik, Autorenportraits und Kultur, Zeitgeschichte, Wirtschaft & Gesellschaft, Beziehungen, Schwules, Schwulenpolitik, Sexualität und Aids.

Das alles über die Jahre für unterschiedliche Zeitungen und Rundfunkanstalten, heute vor allem für den Deutschlandfunk und das DeutschlandRadio, seit Neuerem auch gelegentlich für die Junge Welt.

Außerdem Gesellschafter / Geschäftsführer des Männerschwarm Verlags GmbH, Hamburg, und Vorsitzender der Christian-Geissler-Gesellschaft.



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Kontakt/Webmaster: Detlef Grumbach - letzter Update: 31. August 2018